Smart Grids-Gespräche am 19.11.2026: Referierende

Bei unseren nächsten Smart Grids-Gesprächen in Ulm werden wir über Netzflexibilität diskutieren – zusammen mit diesen Referierenden.

Veröffentlicht: 22. Oktober 2026 | Kategorie: Allgemein, Blog, SmartGrids-Gespräche

Meet our Speakers

Prof. Dr. Peter Renze

Leiter des Instituts für Energietechnik und Energiewirtschaft, Technische Hochschule Ulm

Prof. Dr.-Ing. Peter Renze ist seit 2015 Professor für Strömungslehre und Thermodynamik an der Technischen Hochschule Ulm (THU). Er leitet das Institut für Energietechnik und Energiewirtschaft (IEE) und ist Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Energy Research. Nach seinem Maschinenbaustudium mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrttechnik an der RWTH Aachen promovierte er 2008 am Aerodynamischen Institut der RWTH Aachen. Seine Dissertation beschäftigte sich mit der numerischen Simulation von Kühlströmungen in Gasturbinen. Von 2008 bis 2015 war Peter Renze bei der BASF SE in Ludwigshafen tätig, zunächst als Forschungsingenieur und später als Research Manager mit Verantwortung für das Fachgebiet Mehrphasenströmungen.

Seine heutigen Forschungsschwerpunkte liegen in der numerischen Strömungssimulation, der Wärmeübertragung, der Wasserstofftechnologie und der thermischen Energiespeicherung. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht und mehrere öffentlich geförderte Forschungsprojekte mit Industriepartnern initiiert und geleitet. Besondere Erfolge erzielte er bei der Entwicklung effizienter Wärmeübertrager sowie bei der Erforschung flexibler Energiesysteme.

Ein wesentlicher Schwerpunkt seines Engagements ist der Aufbau des Energieparks der THU, einer Forschungs- und Demonstrationsplattform für innovative Energietechnologien mit Batteriespeichern, Photovoltaik und Wasserstofflabor. Zu seinen aktuellen Forschungsprojekten zählen DIPOR, H2-Flex und H2-Wandel.

Darüber hinaus engagiert sich Peter Renze für die regionale Vernetzung der Energieforschung. Er war maßgeblich an der Gründung des Zentrums für Energietechnik Ulm (ZET) beteiligt und ist seit 2023 Sprecher dessen Vorstands. Er ist außerdem Geschäftsführer des Steinbeis-Transferzentrums für Energie- und Strömungstechnik und besitzt seit 2023 das Promotionsrecht im Promotionsverband Baden-Württemberg. Im Jahr 2026 wurde er mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Ulm ausgezeichnet.

Fachvortrag bei den Smart Grids-Gesprächen 2026:
Netzdienlicher Betrieb von Elektrolyseuren – Erfahrungen aus dem Projekt H2Wandel

Josef Althoff

Geschäftsführer, Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH

Mehr Infos folgen.

 

Fachvortrag bei den Smart Grids-Gesprächen 2026:
Wenn die Netze an ihre Grenzen stoßen: Netzengpässe, -ausbaubedarfe, Herausforderungen

Prof. Dr. Christof Bucher

Professor für Photovoltaiksysteme und Leiter des PV-Labors, Berner Fachhochschule

Christof Bucher hat an der ETH Zürich und KTH Stockholm Elektrotechnik und Informationstechnologie studiert. Ab 2008 war er 12 Jahre als Planer für Photovoltaiksysteme mit Spezialisierung auf den Netzanschluss bei Basler & Hofmann tätig, wo er auch seine Dissertation zum Thema Netzeinspeisung von Solarstrom schrieb. Seit 2020 arbeitet er als Professor für Photovoltaiksysteme und leitet das PV-Labor an der Berner Fachhochschule. Christof Bucher ist in verschiedenen Normengremien tätig und leitet unter anderem das schweizerische PV-Normenkomitee CES TK 82 sowie die Fachkommission PV-Technik von Swissolar. Er hat die Fachtagung Netzanschluss der Berner Fachhochschule gegründet und ist Mitglied der Programmkommissionen der Schweizerischen PV-Tagung und des PV-Symposiums Bad-Staffelstein sowie Reviewer der europäischen Photovoltaikkonferenz EUPVSEC.

Fachvortrag bei den Smart Grids-Gesprächen 2026:
Mehr PV-Strom im Netz: Netzausbaubedarf und Netzintegration

Steven Eich

Senior Researcher im Innovationsmanagement (neu: Bereichsleiter Messwesen und Netzdigitalisierung) , Stadtwerke Saarlouis

Steven Eich ist seit 2022 Mitarbeiter im Innovationsmanagement bei den Stadtwerke Saarlouis. Die Stadtwerke Saarlouis beteiligen sich seit 2011 an verschiedenen Bundesförderprojekten mit dem Fokus auf „intelligente Stromnetze“. Steven Eich ist Poduct Owner für die Einführung des Niederspannungscockpits und dessen Weiterentwicklung an die zukünftigen Bedarfe. Durch das ausgeprägte Innovationmanagement der Stadtwerke Saarlouis können die Stadtwerke Saarlouis hier bereits heute auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren und die Energieversorgung von Morgen aktiv mitgestalten.

Fachvortrag bei den Smart Grids-Gesprächen 2026:
Aus Perspektive der Stadtwerke Saarlouis: Die Digitalisierung der Verteilnetze

Prof. Gerd Heilscher

Professur für Energiedatenmanagement dezentraler regenerativer Energiesysteme, Institut für Energietechnik und Energiewirtschaft an der Technische Hochschule Ulm

 

Fachvortrag bei den Smart Grids-Gesprächen 2026:
Digitale Infrastruktur als Voraussetzung der Sektorenkopplung

Prof. Dr. Daniel Stetter

Smart Grids Forschungsgruppe, Technische Hochschule Ulm

  • Studium der Physik in Stuttgart, Karlsruhe, Lyon und Freiburg mit Schwerpunkt Energietechnik, Auslandsaufenthalt INSA Lyon.
  • Fernstudium der Wirtschaftswissenschaften an der LSE London.
  • Promotion in Energiewirtschaft mit Schwerpunkt Systemintegration erneuerbare Energien (DLR Stuttgart / Universität Stuttgart), Gastwissenschaftler an der MinesParisTech.
  • Stationen im ministeriellen Raum (BW, Umwelt- und Staatsministerium) und in der Geschäftsführung eines mittelständischen Unternehmens.
  • Seit 2015 Dozent an verschiedenen Hochschulen, zuletzt seit 2019 u.a. im Rahmen einer Vertretungsprofessur für Energietechnik und –wirtschaft an der HfT Stuttgart.
  • Seit 2016 am Fraunhofer IAO:
  • Aufbau des Teams Smart Energy Systems mit Schwerpunkten in den Bereichen datengetriebene Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft, Sektorenkopplung, Systemintegration Elektromobilität.
  • 2021 bis September 2026 Institutsdirektor und Bereichsleiter beim Fraunhofer IAO.
  • Seit 2026 Professor an der Technischen Hoschule Ulm.

Fachvortrag bei den Smart Grids-Gesprächen 2026
Digitale Infrastruktur als Voraussetzung der Sektorenkopplung