Park4Flex

Unter der Federführung der Universität Stuttgart leistet ein interdisziplinäres Konsortium aus 10 Unternehmen einen Beitrag zur beschleunigten Integration von erneuerbaren Energien in das elektrische Energiesystem.

Das Projekt in Kürze

Im Fokus des Projektes Parkraumbeteiligung an der marktbasierten Flexibilitätsbereitstellung zur Netzstabilisierung bei steigender Integration von Erneuerbaren Energien – kurz „Park4Flex“ – steht die Frage, wie Flexibilitäten aus in konzentrierten Parkräumen bidirektional ladenden Elektrofahrzeugen marktbasiert zur Stützung des Netzbetriebes bereitgestellt werden können. Zur Untersuchung dieser Frage wird ein Konzept entwickelt, modellbasiert untersucht und prototypisch in einem Feldtest umgesetzt und erprobt.

Es wird erwartet, dass der Bedarf an Flexibilitäten im Netz deutlich zunimmt. Um den Dezentralisierungsgrad und somit den Koordinationsaufwand zu begrenzen, fokussiert das Konzept von Park4Flex größere konzentrierte Parkräume wie Parkhäuser oder Parkplätze. Konzentrierte Parkräume bieten im Gegensatz zu verteilten Stellplätzen den Vorteil, dass Flexibilitäten aus vielen Einzelfahrzeugen zuerst lokal aggregiert und dann effizient und mit höheren Verfügbarkeiten als größere Menge an die Markt- und Netzprozesse angekoppelt werden können.

Im Projekt Park4Flex werden reale Flexibilitätspotentiale anhand von Analysen diverser Parkraumdaten ermittelt. In simulationsbasierten Untersuchungen soll der netzstabilisierende Einfluss dieser Flexibilitätspotentiale ermittelt und ihr Beitrag zur Integration von Erneuerbaren Energien abgeschätzt werden. Das Konzept von Park4Flex wird sich hierbei von der Erweiterung der Ladeinfrastruktur über die Entwicklung von Methoden zur Aggregierung der sektorübergreifenden Flexibilitäten bis hin zum Abruf und Vermarktung der Flexibilitäten erstrecken.

Das Projekt Park4Flex leistet mit seinen Arbeiten einen Beitrag zur beschleunigten Integration von Erneuerbaren Energien in das elektrische Energiesystem bei der Aufrechterhaltung der Systemstabilität und Versorgungssicherheit. Das interdisziplinäre Konsortium besteht aus zehn erfahrenen Partnern und vereinigt hochqualifiziertes Fachwissen aus den Bereichen Parkraumverwaltung, Ladeinfrastruktur- und Netzbetrieb, Forschung, IT, Marktprozesse, virtuelle Kraftwerke und Netzwerkarbeit.

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Projektpartner

Unter der Federführung der Universität Stuttgart (Verbundkoordinator) arbeiten insgesamt 6 Konsortialpartner in Park4Flex zusammen. Darüber hinaus begleiten auch 4 assoziierte Partner das Projekt.

Erfahren Sie durch ein Klick auf die entsprechenden Logos mehr über die Aufgaben der einzelnen Partner im Projekt.

Projektstruktur

Das Projekt Park4Flex ist in 9 Arbeitspakete (0 bis 8) unterteilt. Nachstehend sind alle Arbeitspakete aufgeführt. Detailliertere Informationen zu den Arbeitspaketen können Sie durch Klick auf das gewünschte Arbeitspaket aufrufen. Die entsprechende Informationen werden im Laufe des Projektes erweitert und ergänzt.

Projektstruktur

Das Projekt Park4Flex ist in 9 Arbeitspakete (0 bis 8) unterteilt. Nachstehend sind alle Arbeitspakete aufgeführt.

Detailliertere Informationen zu den Arbeitspaketen können Sie demnächst hier aufrufen.

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. habil. Krzysztof Rudion

Verbundkoordinator

Universität Stuttgart
Institut für Energieübertragung
und Hochspannungstechnik IEH

Prof. Dr.-Ing. Krzysztof Rudion
Mail: rudion@ieh.uni-stuttgart.de

Portraitfoto Julia Müller

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V.
Christophstraße 6
70178 Stuttgart

Julia Müller
E-Mail: julia.mueller@smartgrids-bw.net
Telefon: +49 711 9757 499 4

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