Hochspannung

Hochspannung bezeichnet eine Spannungsebene der Stromversorgung mit Spannungen zwischen 35.000 und 110.000 Volt. Sie wird vor allem für die überregionale Verteilung elektrischer Energie eingesetzt und bildet das Rückgrat der deutschen Stromversorgung. Ein Großteil der Kraftwerke speist den erzeugten Strom auf dieser Ebene in das Verteilnetz ein. Das Hochspannungsnetz ist in Deutschland rund 95.000 Kilometer lang und transportiert Strom zu regionalen Netzen, Industriebetrieben und Umspannwerken, wo er auf niedrigere Spannungsebenen transformiert wird. Im Vergleich zur Höchstspannung sind die technischen Anforderungen geringer, was engere Leitungsabstände, niedrigere Masten sowie geringere Investitions- und Betriebskosten ermöglicht. Gleichzeitig lassen sich große Strommengen mit überschaubaren Übertragungsverlusten transportieren.