Dena-Pilotprojekt erprobt KI-Energiemanagement mit Smart Metern in Nichtwohngebäuden

Ein Pilotprojekt der dena zeigt, wie KI-basiertes Energiemanagement, intelligente Messsysteme und dynamische Preise in Nichtwohngebäuden zusammenwirken und flexibel gesteuert werden können.

Veröffentlicht: 10. Februar 2026 | Kategorie: Allgemein, News
iStock.com/Black_Kira Electric transmission tower with glowing electricity flowing, electrical power transmit from high voltage substation infrastructure to city, energy usage monitoring dashboard interface 3d rendering

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) untersuchte im Rahmen der SET Pilots die KI-basierte Optimierung von Energieverbräuchen in einem Nichtwohngebäude. Am Bürostandort des Fraunhofer IEE in Kassel wurden Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, Photovoltaik, Wärmepumpe, Smart Meter sowie ein dynamischer Stromtarif und zeitvariable Netzentgelte integriert. Das Fraunhofer IEE entwickelte die KI-Algorithmen, während Smartplace die Anlagenanbindung und Teleseo die Mess- und Kommunikationsinfrastruktur umsetzten. Im Pilotbetrieb steuerte ein KI-Agent flexibel Lasten, etwa das Laden von Elektrofahrzeugen bei niedrigen Preisen und hoher PV-Erzeugung, und kommunizierte mit der Gebäudeleittechnik. Die Ergebnisse belegen, dass bestehende technische und regulatorische Rahmenbedingungen eine markt- und netzdienliche Steuerung ermöglichen. Perspektivisch können Flexibilitäten aus Nichtwohngebäuden gebündelt und vermarktet werden, etwa über Aggregatoren oder Virtuelles Kraftwerke.

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