Dena-Pilotprojekt erprobt KI-Energiemanagement mit Smart Metern in Nichtwohngebäuden
Ein Pilotprojekt der dena zeigt, wie KI-basiertes Energiemanagement, intelligente Messsysteme und dynamische Preise in Nichtwohngebäuden zusammenwirken und flexibel gesteuert werden können.
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) untersuchte im Rahmen der SET Pilots die KI-basierte Optimierung von Energieverbräuchen in einem Nichtwohngebäude. Am Bürostandort des Fraunhofer IEE in Kassel wurden Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, Photovoltaik, Wärmepumpe, Smart Meter sowie ein dynamischer Stromtarif und zeitvariable Netzentgelte integriert. Das Fraunhofer IEE entwickelte die KI-Algorithmen, während Smartplace die Anlagenanbindung und Teleseo die Mess- und Kommunikationsinfrastruktur umsetzten. Im Pilotbetrieb steuerte ein KI-Agent flexibel Lasten, etwa das Laden von Elektrofahrzeugen bei niedrigen Preisen und hoher PV-Erzeugung, und kommunizierte mit der Gebäudeleittechnik. Die Ergebnisse belegen, dass bestehende technische und regulatorische Rahmenbedingungen eine markt- und netzdienliche Steuerung ermöglichen. Perspektivisch können Flexibilitäten aus Nichtwohngebäuden gebündelt und vermarktet werden, etwa über Aggregatoren oder Virtuelles Kraftwerke.
Quelle
- Dena: KI-basierte Energieoptimierung in Nichtwohngebäuden (05.02.2026)