Die News der Woche aus KW 14 / 2026

Grüner Wasserstoff für die Industrie, neuer Studiengang Energie- und Gebäudetechnik, beschleunigter Netzausbau: Aktuelle Impulse für die Energiewende aus Forschung und Regulierung.

Veröffentlicht: 7. April 2026 | Kategorie: Allgemein, News

Fraunhofer IAO

Studie zeigt Weg zur Dekarbonisierung energieintensiver Industrien mit Wasserstoff

Eine gemeinsame Studie von Fraunhofer IAO, DHBW Heilbronn, TU München und Hochschule Heilbronn zeigt am Beispiel eines Asphaltmischwerks in Heilbronn-Franken, wie energieintensive Industrien durch den Einsatz von grünem Wasserstoff nahezu vollständig dekarbonisiert werden können. Die Untersuchung entwickelt drei strategische Umstiegspfade – vom direkten Wechsel auf Wasserstoff über einen LNG-Übergang bis zum schrittweisen Teilumstieg – und bewertet deren technische und wirtschaftliche Tragfähigkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz von Wasserstoff besonders attraktiv wird, wenn CO₂-Preise steigen und Wasserstoffkosten sinken.

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Hochschule Offenburg

Erstes Symposium Energie- und Gebäudetechnik an der Hochschule Offenburg ist ein voller Erfolg

Rund 200 Teilnehmende aus Unternehmen, Institutionen, Kammern und der Hochschule kamen zum ersten Symposium Energie- und Gebäudetechnik an der Hochschule Offenburg zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu Energiesystemen, Wärmepumpen, Batteriespeichern und klimaneutralen Gebäuden zu diskutieren. Beim Symposium wurde außerdem der neue Studiengang Energie- und Gebäudetechnik vorgestellt, der zum Wintersemester 2026/27 starten soll und Nachhaltigkeit mit praxisnaher Ausbildung verbindet. Das erfolgreiche Format soll die Vernetzung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis im Bereich der Energiewende künftig regelmäßig stärken.

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Bundesnetzagentur

Bundesnetzagentur stellt Methode zur Ausweisung von Infrastrukturgebieten vor

Die Bundesnetzagentur hat einen Entwurf für eine Methode zur Ausweisung von Infrastrukturgebieten für neue Stromleitungen zur öffentlichen Konsultation veröffentlicht. Diese Infrastrukturgebiete sollen künftig die bisherige Bundesfachplanung ersetzen und damit Planungsverfahren erheblich beschleunigen, da in ausgewiesenen Gebieten Artenschutz-, Umweltverträglichkeits- und Natura-2000-Prüfungen in der Planfeststellung entfallen. Stellungnahmen zu dem Methodenentwurf können bis zum 28. April 2026 eingereicht werden.

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