Die News der Woche aus KW 26 / 2026
Neues von unseren Mitgliedern und rund um Smart Grids – Diese Woche dabei sind: MVV Energie, Becker Büttner Held und Theben Smart Energy.
Heizkostenvergleich: Wärmepumpen und Fernwärme sind langfristig günstiger als Gasheizungen mit „Bio-Treppe“
Eine Kurzstudie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme belegt, dass Wärmepumpen und Fernwärme in Privathaushalten über den gesamten Lebenszyklus deutlich günstiger sind als Gasbrennwertheizungen mit steigendem Biogasanteil. Im Einfamilienhaus-Beispiel liegen die Gesamtkosten für Wärmepumpen und Fernwärme bei allen betrachteten Szenarien unter denen für die mit der „Bio-Treppe“ ausgestatteten Gasheizungen. Die unsicheren und langfristig steigenden Preise für Biomethan und grüne Gase stellen dabei ein erhebliches Kostenrisiko dar.
➤ Zum Artikel (Fraunhofer ISE)
Fortentwicklung des Redispatch 2.0 – Festlegungsverfahren zur Kostenerstattung bei Redispatch-Maßnahmen eröffnet
Die Bundesnetzagentur hat ein neues Festlegungsverfahren zur Bestimmung angemessener Kostenerstattung bei Redispatch-Maßnahmen eingeleitet. Das Verfahren richtet sich an Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen und regelt die Kosten für den bilanziellen Ausgleich bei Netzstabilisierungsmaßnahmen. Die Konsultation zum Eckpunktepapier läuft bis zum 1. Juli 2026.
Steuerrollout skaliert: metrify verbaut 10.000 iMsys mit digitaler Steuerungslösung von Theben Smart Energy
Der Messstellenbetreiber metrify hat deutschlandweit 10.000 intelligente Messsysteme mit integrierter Steuerlösung von Theben Smart Energy installiert. Die CONEXA-M-Geräte ermöglichen eine intelligente Vernetzung von Erzeugung, Verbrauch und Steuerung im Stromnetz. Weitere 70.000 Systeme sollen noch 2026 installiert werden, um die Energiewende digital abzusichern.
➤ Zum Artikel (Theben Smart Energy)
Bundesnetzagentur startet Konsultation des Netzentwicklungsplans zum Stromnetzausbau
Die Bundesnetzagentur hat eine Konsultation zum zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans für den Stromnetzbau bis 2037 und 2045 eingeleitet. Von 159 vorgeschlagenen Ausbaumaßnahmen hält die Behörde 118 für bestätigungsfähig, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Klimaziele zu erreichen. Die Öffentlichkeit kann bis zum 24. August 2026 Stellungnahmen abgeben.