Die News der Woche aus KW 32 / 2026
Wärmepumpen & Wärmenetze als Wärmewende-Rückgrat, SWLB baut Batteriespeicher aus, dena startet Pkw Energie Check, KEA-BW treibt Stromnetzausbau in der Region Stuttgart voran.
Breitere Datenbasis für Kommunale Wärmepläne bestätigt zentrale Trends: Wärmepumpen und Wärmenetze bilden das Rückgrat der Wärmewende
Die zweite Ausgabe der Studie „Kommunale Wärmeplanung in Deutschland“ von Fraunhofer ISE und Öko-Institut wertet nun rund 380 Wärmepläne für etwa 940 Kommunen aus und bestätigt: Wärmepumpen und Wärmenetze bilden das Rückgrat der künftigen Wärmeversorgung. Bis 2045 sollen Wärmepumpen rund 42 Prozent und Wärmenetze rund 37 Prozent der Wärmeversorgung abdecken, während gleichzeitig Lücken bei Sanierungsannahmen, Biomasseeinsatz und industrieller Prozesswärme bestehen bleiben. In mehr als der Hälfte der Wärmepläne fehlen zudem Angaben zum künftigen Erzeugungsmix der Wärmenetze.
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Die SWLB erweitert ihr dezentrales Netz um zweiten Batteriespeicher
Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) bauen in der Reuteallee 50 einen neuen Batteriespeicher mit drei Megawatt Leistung und zehn Megawattstunden Kapazität, der bis zum zweiten Quartal 2027 in Betrieb gehen soll. Die Anlage ist Teil der Strategie der SWLB, bewusst auf viele kleinere, dezentral verteilte Speicher statt auf einzelne Großspeicher zu setzen. Weitere Projekte zum Ausbau des Speichernetzes befinden sich bereits in Planung.
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Neues Online-Tool unterstützt beim Kauf verbrauchsarmer Pkw
Mit dem „Pkw Energie Check“ hat die dena im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums ein Online-Tool entwickelt, das CO₂-Emissionen, Energieverbräuche und laufende Tank- und Ladekosten verschiedener Pkw-Modelle vergleichbar macht. Grundlage sind offizielle WLTP-Testwerte für alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeugmodelle. Angesichts gestiegener Kraftstoffpreise soll das Tool Verbraucherinnen und Verbrauchern eine fundierte Kaufentscheidung erleichtern.
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KEA-BW unterstützt neue Initiative für den Stromnetzausbau in der Region Stuttgart
Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding haben zahlreiche Akteure aus Politik, Verwaltung und Energiewirtschaft die Initiative „Energie.Region.Stuttgart“ gestartet, um Netzausbau sowie Planungs- und Genehmigungsprozesse in der Region enger zu koordinieren. Die KEA-BW gehört gemeinsam mit dem Verband Region Stuttgart zu den Mitinitiatoren der Vereinbarung. Ein Steuerungskreis soll künftig den Austausch zwischen Netzbetreibern, Kommunen, Genehmigungsbehörden und regionalen Energieagenturen sicherstellen.
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