Netze BW erfüllt Smart-Meter-Pflichtquote für 2025

Die Netze BW GmbH hat die von der Bundesnetzagentur vorgegebene Pflichtquote für den Einbau intelligenter Messsysteme (Smart Meter) im Jahr 2025 mit 20,1 Prozent erfüllt.

Veröffentlicht: 31. März 2026 | Kategorie: Allgemein, News
KI generiert

Unser Mitglied, die Netze BW erfüllt die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) für 2025 festgelegte Pflichtquote für den Einbau intelligenter Messsysteme (Smart Meter) mit 20,1%. Die festgelegte Quote gilt für KundInnen mit einem Verbrauch zwischen 6.000 und 100.000 kWh sowie Anlagen nach §14a EnWG, sofern eine Steuerungseinrichtung installiert ist. Allerdings bildet diese Quote nur einen Teil der tatsächlichen Aktivitäten der Messstellenbetreiber ab, da zahlreiche weitere Einbauten, etwa bei Photovoltaikanlagen oder freiwillige Installationen nicht berücksichtigt werden. Das ländlich geprägte Netzgebiet, das einen hohen PV-Anteil, Wärmepumpen, Wallboxen und weiteren Verbrauchseinrichtungen aufweist, führt dazu, dass die Netze BW viele Smart Meter außerhalb der Quote installiert.

Tatsächlich hat die Netze BW bereits rund 240.000 Smart Meter verbaut, von denen circa 70 Prozent (ca. 160.000) nicht in der Pflichtquote erfasst sind. Monatlich kommen 10.000 zusätzliche Geräte hinzu. Steffen Ringwald, Mitglied der Geschäftsführung, betont: „Wir leisten mit dem Rollout intelligenter Messsysteme einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung der Energiewende. Bereits heute haben wir deutlich mehr Geräte installiert, als die Quote vermuten lässt. Das zeigt: Netze BW treibt den Ausbau moderner Messtechnik konsequent voran“.  Der Ausbau der Smart Meter leistet somit insgesamt einen substanziellen Beitrag zur Digitalisierung der Energiewende.

Deutschland verfolgt beim Smart Meter-Rollout bewusst einen weitreichenderen technischen Ansatz als viele andere europäische Staaten. Neben der reinen Fernauslesung ist so auch eine bidirektionale Kommunikation und Steuerung möglich. Die daraus resultierenden hohen Anforderungen an IT und Sicherheit, sowie aufwendige Zertifizierungen durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) führen heute und perspektivisch zu einer besonders robusten und zukunftsfähigen Infrastruktur.

Quelle

Aktuelle Beiträge