News der Woche KW 51/2025

Lesen Sie Neues zu Entgeltstrukturen für Wasserstoff-Kernnetz, Netzumlagen-Befreiung für Wärmepumpen und Deutschlandfonds, die Energiewende-Investitionen beschleunigt.

Abschaffung des Beihilfevorbehalts: Neue Chancen für Wärmepumpen und grünen Wasserstoff

BBH

Die jüngste EnWG-Novelle schafft den beihilferechtlichen Genehmigungsvorbehalt ab und ermöglicht damit erstmals Netzumlagenprivilegierungen für elektrisch betriebene Wärmepumpen und die Herstellung von grünem Wasserstoff. Die KWKG- und Offshore-Netzumlage können nun auf diese Netzentnahmen entfallen, wobei die Umlagebefreiung grundsätzlich rückwirkend ab 1.1.2023 gilt. Für Netzbetreiber und Netznutzer bedeutet dies erheblichen Abwicklungsaufwand, sowohl für die Vergangenheit als auch für die Zukunft.

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Deutschlandfonds: Starkes Signal für die Energiewende

VKU

Der neu vorgestellte Deutschlandfonds soll privates Kapital mobilisieren und zentrale Investitionen in Netze, erneuerbare Energien und die Wärmewende beschleunigen. Bis 2030 müssen rund 721 Milliarden Euro in die Energieinfrastruktur fließen. Der VKU begrüßt besonders den Start des Förderkredits Geothermie, der Kommunen bei der Wärmewende unterstützt und das Fündigkeitsrisiko beim Bohren absichert.

Mehr Informationen: VKU


Bundesnetzagentur trifft neue Regelungen für Entgeltstrukturen im Wasserstoff-Kernnetz

Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur hat mit der Festlegung KOSMO differenzierte Entgeltstrukturen für das Wasserstoff-Kernnetz festgelegt. Die Regelung ergänzt das bestehende Entgeltsystem WANDA durch Multiplikatoren für unterjährige Kapazitäten, Rabatte für unterbrechbare Kapazitäten und für die Ausspeisung zur Befüllung von Wasserstoffspeichern. Damit werden die Entgelte an die verschiedenen Kapazitätsprodukte im 9.040 Kilometer langen Kernnetz angepasst.

Mehr Informationen: Bundesnetzagentur


Wie viel Fläche braucht die Energiewende?

KEA-BW

Der Flächenbedarf für Windenergie- und Freiflächen-PV-Anlagen ist deutlich geringer als oft angenommen – er macht nur einen kleinen Anteil der Landesfläche Baden-Württembergs aus. Das neue Wissensportal von Erneuerbare BW visualisiert den aktuellen Flächenverbrauch sowie den notwendigen Flächenbedarf zur Erreichung der Ausbauziele bis 2040. Die Karten zeigen: Der Anteil erneuerbarer Energieanlagen fällt grafisch kaum ins Gewicht.

Mehr Informationen: KEA-BW

Direkt zum neuen Wissensportal: „Flächen für die Energiewende“


Die Abwasserwärme kommt: Bundestag fordert Gesetzesentwurf und Ausbauziel

BBH

Der Bundestag fordert die Bundesregierung auf, ein Abwasserwärmebeschleunigungsgesetz zu erarbeiten und bis Juni 2026 ein Ausbauziel festzulegen. Das warme Abwasser in der Kanalisation gilt als lokal verfügbare, ganzjährig konstante erneuerbare Wärmequelle für die Wärmewende. Die Nutzung von Abwasserwärme soll im überragenden öffentlichen Interesse liegen und bei Schutzgüterabwägungen Vorrang erhalten.

Mehr Informationen: BBH