Studie der KEA-BW zeigt Wirtschaftlichkeitsberechnung für kommunale Wärmenetze auf

Die KEA-BW (Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg) hat eine Studie zur Finanzierung von Wärmenetzen veröffentlicht, die Kommunen konkrete Planungs- und Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigt.

Veröffentlicht: 30. März 2026 | Kategorie: Allgemein, News
KI generiert Nahaufnahme von zwei schwarzen, isolierten Fernwärmeleitungen, die parallel in einem offenen Erdgraben verlegt werden. Eine Baggerschaufel schüttet lockere Erde über die isolierten Rohre.

Der Ausbau von Wärmenetzen in Baden-Württemberg erfordert bis 2030 Investitionen von rund 10 Milliarden Euro. Die Studie „Finanzierung von Wärmenetzen“ der KEA-BW unterstützt Kommunen bei der Planung und Finanzierung, indem sie Finanzierungsmodelle wie Eigenbetrieb, Pacht- oder Drittinvestorenmodelle (z. B. Contracting) vergleicht. Ein Excel-Tool ermöglicht die Berechnung der Wirtschaftlichkeit unter Berücksichtigung individueller kommunaler Rahmenbedingungen, etwa Anschlussquoten oder Zinssätze.

Die Studie zeigt, dass Kommunen neben Eigenkapital und Fördermitteln zunehmend externes Kapital erschließen müssen. Sie stellt Finanzierungsquellen wie Darlehen, Investitionsfonds, Genussrechte oder Bürgschaften vor und betont die Bedeutung der frühen Klärung des Betreibermodells. Die KEA-BW bietet kostenlose Schulungen zum Excel-Tool sowie Beratung zu Contracting-Modellen an. Die Untersuchung wurde von der GEF Ingenieur AG, der IBS-Ingenieurgesellschaft und dem ifeu-Institut erstellt und steht zum Download bereit.

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