ZSW an Deutschlands größtem Konsortium für Natrium-Ionen-Batteriezellfertigung beteiligt

Das ZSW ist Partner des BMFTR-geförderten Projekts SIB:DE ENTWICKLUNG. Mit insgesamt 25 Partnern aus Wissenschaft und Industrie wird eine nachhaltige Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien entwickelt.

Veröffentlicht: 7. April 2026 | Kategorie: Allgemein, News
KI generiert Metallische Darstellung von Natriumobjekten

Unser Mitglied das Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ist am bislang größten deutschen Konsortium zur Natrium-Ionen-Batterietechnologie beteiligt. Das Projekt SIB:DE ENTWICKLUNG wird mit 14,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für ­Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.  Ziel ist die Entwicklung und Produktion großformatiger, marktreifer Natrium-Ionen-Batteriezellen voranzutreiben. Das Konsortium vereint elf Industrie- und vierzehn akademische Partner.

Natrium-Ionen-Batterien (Sodium-Ion-Battery, SIB) bieten durch die breite Verfügbarkeit und Kosteneffizienz des Rohstoffs Natrium eine attraktive alternative zur derzeit marktführenden Lithium-Ionen-Batterie. Sie reduzieren geopolitische Abhängigkeiten und stärken die Versorgungssicherheit, da Natrium global gleichmäßiger verteilt und preiswerter verfügbar ist als Lithium, Kobalt oder Nickel. Das Projekt zielt auf den schnellen Transfer der Forschungsergebnisse in industrielle Anwendungen ab, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Batterieproduktion zu sichern. Im Fokus stehen die schnelle Skalierung und Marktdurchdringung der Natrium-Ionen-Batteriezellen.

Quelle

Aktuelle Beiträge