Karlsruher Institut für Technologie

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt.

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) nimmt sowohl die Mission einer Universität des Landes Baden-Württemberg als auch jene eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Es ermöglicht Synergien, wie sie wohl an keinem anderen deutschen Standort erzielbar sind. Mit rund 9 400 Mitarbeitern und rund 25 000 Studierenden setzt das KIT, getragen von den drei Säulen Forschung, Lehre und Innovation, seine Schwerpunkte in den naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen.
Zur thematischen Profilierung und strategischen Planung der Forschungsaktivitäten wurde bereits 2008 das KIT-Zentrum Energie gegründet. Mit etwa 1 250 Mitarbeitern und einem Gesamtbudget von 250 Millionen Euro ist es das größte Energieforschungszentrum Deutschlands und eines der größten in Europa. Dabei überschreitet es Fachgrenzen und vereint grundlegende und angewandte Forschung zu allen für die Energiewende relevanten Forschungsthemen. Die Forschungsschwerpunkte liegen dabei auf den erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz sowie auf Speichern und Netzen. Von besonderer Bedeutung im KIT-Zentrum Energie sind die Arbeiten von Ingenieurs-, Natur-, Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zu intelligenten Netzen, deren Kopplung und Integration. Sie reichen disziplinübergreifend von einzelnen Komponenten wie supraleitenden Strombegrenzern bis hin zu Untersuchungen der systemischen Interaktion.
Am „EnergyLab 2.0“ werden elektrische, thermische und chemische Energieströme sowie neue Informations- und Kommunikationstechnologien miteinander verknüpft. Im Reallabor „Smart Home Lab“ wird die Verbindung einzelner Komponenten über ein Energiemanagementsystem erforscht, um in Zukunft Haushalte in intelligente Netzstrukturen integrieren zu können und hierdurch zu einem höheren Lebenskomfort beizutragen. Das Helmholtz-Programm „Speicher und vernetzte Infrastruktur“ bündelt mit einer langfristigen Perspektive die Aktivitäten des KIT und weiterer Helmholtz-Zentren zur Entwicklung wirtschaftlicher Speicher und der Entwicklung und Vernetzung der zur Energieübertragung und -verteilung erforderlichen Infrastrukturen.
Wegen der Vielzahl thematischer Schnittstellen bei Speichern und vernetzten Infrastrukturen ist auch die Geschäftsstelle des Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V. am Karlsruher Institut für Technologie verortet worden.

www.kit.edu