BBH-Gruppe und ENEKA kooperieren zur Beschleunigung von Wärmeprojekten

Die BBH-Gruppe und ENEKA haben eine Kooperation vereinbart, um Kommunen und Stadtwerke bei der Umsetzung kommunaler Wärmeprojekte gezielt zu unterstützen.

Veröffentlicht: 10. September 2026 | Kategorie: Allgemein, News
KI generiert Nahaufnahme von zwei schwarzen, isolierten Fernwärmeleitungen, die parallel in einem offenen Erdgraben verlegt werden. Eine Baggerschaufel schüttet lockere Erde über die isolierten Rohre.

Unser Mitgliedsunternehmen die BBH-Gruppe und ENEKA Energie & Karten GmbH starten eine Kooperation. Ziel dieser Kooperation ist es, Kommunen bei der kommunalen Wärmeplanung zu unterstützen. Viele Kommunen haben die kommunale Wärmeplanung abgeschlossen oder stehen kurz davor. Der eigentliche Engpass beginnt aber im Nachgang daran: Aus den Planungsgrundlagen müssen konkrete, wirtschaftlich tragfähige Infrastrukturprojekte werden. Genau an dieser Stelle setzen die BBH-Gruppe und die ENEKA Energie & Karten GmbH mit einer neuen Kooperation an. Das Ziel: Kommunen, Stadtwerke und Energiegenossenschaften gezielt beim Übergang von der Planung in die Umsetzung begleiten.

Digitaler Zwilling als Bindeglied zwischen Planung und Umsetzung

Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Kombination aus technischer Umsetzungskompetenz und digitaler Datenanalyse. Die BBH-Töchter Consulting und Engineering bringen ihre Expertise in den Bereichen Energieinfrastruktur, Wärmenetze und Quartierslösungen ein. ENEKA liefert die digitale Plattform, die auf einem digitalen Zwilling basiert und die Daten- sowie Analysegrundlage für die Entwicklung und Bewertung von Infrastrukturmaßnahmen bereitstellt. Die Kooperation startet mit ausgewählten Anwendungsfällen und soll schrittweise erweitert werden. Perspektivisch soll die ENEKA-Lösung auch das Beratungsgeschäft der BBH-Gruppe für vertriebsorientierte Versorger ergänzen.

Stakeholder-Austausch auf digitaler Plattform

Ein zentraler Punkt der Kooperation ist die digitale Vernetzung der beteiligten Akteure. Bislang hapert es häufig an der digitalen Interaktion zwischen Kommunen, Bürgern und Versorgern. Die ENEKA-Plattform soll diesen Austausch ermöglichen und mehr sein als ein digitales Reißbrett. Marcel Malcher und Roland Monjau, Vorstände der BBH Consulting AG, sehen in der Verbindung aus datengetriebenen Modellen und dem interdisziplinären BBH-Ansatz die Chance, gemeinsam mit Stadtwerken datengetriebene Lösungen zu entwickeln. Sebastian Megow, Geschäftsführer von ENEKA, verweist auf die Erfahrung aus über 600 energetisch digitalisierten Kommunen, die nun in die Kooperation einfließen. Die BBH-Gruppe selbst gehört mit über 1.000 Mitarbeitenden, rund 7.000 Mandanten und Kunden sowie sieben Standorten zu den führenden Beratungshäusern für Energie- und Infrastrukturunternehmen in Deutschland.

Quellen