Fraunhofer IAO erforscht Redoxmaterialien für Energiespeicher mittels Quantencomputing

Im DLR-QCI-Projekt QCMineral | QUADRANT untersuchen Fraunhofer IAO und IPA, wie Quantencomputing die Simulation und Entwicklung leistungsfähiger Redoxmaterialien für zukünftige Energiespeicher beschleunigen kann.

Veröffentlicht: 20. Januar 2026 | Kategorie: Allgemein, News
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Im Projekt QCMineral | QUADRANT der DLR-Quantencomputing-Initiative arbeiten das Fraunhofer IAO und das Fraunhofer IPA als Unterauftragnehmer von Tensor AI Solutions eng mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen. Ziel ist die hochpräzise Simulation von Redoxmaterialien, die eine Schlüsselrolle bei der Umwandlung und Speicherung von Energie in thermochemischen Prozessen spielen.

Unser Mitglied, das Fraunhofer IAO leitet mithilfe der Density Matrix Embedding Theory (DMET) realistische Hamiltonian-Modelle für stark korrelierte elektronische Systeme ab. Darauf aufbauend werden Quanten- und Tensornetzwerksimulationen sowie die Eignung von Quantenalgorithmen zur Berechnung von Grundzustandsenergien untersucht.

Das DLR, ebenfalls Mitglied bei uns, bringt seine Expertise in Materialphysik und Energiesystemen ein und begleitet das Projekt auf Auftraggeberseite. Die Zusammenarbeit adressiert gezielt die Grenzen klassischer Simulationsmethoden und schafft Grundlagen für die gezielte Auslegung leistungsfähiger Energiespeichermaterialien.

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