Intelligent vernetzt – der Energiepodcast von SmartGridsBW (Folge 2)

In der 2. Folge von „Intelligent vernetzt“ spricht Dr. Jann Binder über seine Arbeit, die Bedeutung von Wasserstoff für die Energiewende und darüber warum wir in Sachen Klima jetzt keine Zeit mehr verlieren dürfen.

Veröffentlicht: 5. November 2020 | Kategorie: Allgemein, Podcast
:
:

„Intelligent vernetzt - Der Energiepodcast von SmartGridsBW“

Folge 2 – Mit Dr. Jann Binder (Vorstandsvorsitzender SmartGridsBW)

Moderation: Miriam Eisinger

 

Miriam Eisinger: Willkommen zu „Intelligent vernetzt – dem Energiepodcast der Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg“. In dieser Folge spreche ich live aus dem Home-Office mit Dr. Jann Binder. Er ist nicht nur Vorstandsvorsitzender der Smart Grids-Plattform, sondern auch Fachgebietsleiter für Photovoltaik am ZSW und stellvertretender Geschäftsführer des Solar Clusters Baden-Württemberg. Ganz schön viel zu erzählen hat er also über seine Arbeit, die Bedeutung von Wasserstoff für die Energiewende und auch darüber, warum wir in Sachen Klimaschutz keine Zeit mehr verlieren dürfen. Schön, dass Sie dabei sind.

Ja, willkommen zu einer neuen Folge von „Intelligent vernetzt“ ich unterhalte mich heute direkt aus dem Home-Office heraus mit Dr. Jann Binder, der vermutlich gerade in seinem Büro am Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff sitzt. Hallo, Herr Dr. Binder.

Dr. Jann Binder:  Ja, richtig Frau Eisinger, grüße Sie.

Miriam Eisinger: Herr Dr. Binder, Sie sind nicht nur Fachgebietsleiter Photovoltaik am ZSW und stellvertretender Geschäftsführer des Solar Clusters Baden-Württemberg, sondern auch – und darüber möchte ich gerne zu Beginn mit Ihnen sprechen – Vorstandsvorsitzender der Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg. Wann und wie sind Sie denn zum Verein gekommen?

Dr. Jann Binder: Ja, zunächst einmal fand ich das sehr gut vom Land vor sieben Jahren: Minister Untersteller hat zu einem Kongress eingeladen – dem Smart Grids Kongress – in die Schwabenlandhalle und im Anschluss daran gab es vier Thementische zu der Frage: „Smart Grids – welche Aufgabe haben sie im Rahmen der Energiewende? Welche technologischen Herausforderungen gibt es für die Umsetzung? Welche Regulatorik muss vorhanden sein und wo kann das Land helfen?“ Das fand ich eine sehr gute Initiative und daraus hat sich eine „Smart Grids-Roadmap“ entwickelt und eben auch der Verein gegründet. Ich bin also schon bei diesen Diskussionen, die es zur Smart Grids-Roadmap gegeben hat im Anschluss an diesen Kongress – das waren vier Termine –, dabei und währenddessen immer Mitglied gewesen. Und dann irgendwann bin ich in den Vorstand gerutscht und vor einem Jahr dann auch wieder in den Vorstand gewählt worden. Dann ist es so, dass von den Mitgliedern alle acht Vorstände gewählt werden und wir uns dann zusammensetzen und schauen, wer den Vorsitz übernimmt – also die Moderation des Vorstands und Ansprechpartner für Außen, für die Politik. Wobei jeder der Vorstände natürlich selbst gerne auch den Mitgliedern zur Verfügung stellt, wer den zweiten Vorsitz übernimmt und wer die Mammutaufgabe des Kassierers übernimmt – was dieses Mal die Frau Anke Weidlich gemacht hat.

Miriam Eisinger: Okay, spannend. Jetzt aus Ihrer Sicht als Vorstandsvorsitzender, aber gleichzeitig auch Mitglied beim ZSW, was, würden Sie sagen, sind die Vorteile, wenn man bei der Plattform Mitglied wird?

Dr. Jann Binder: Die Plattform ist definitiv ein Vernetzungshilfsmittel, um mit den Akteuren bei „Smart Grids“ zusammenzukommen – Industrie, Forschung, Netzbetreiber – und insofern ist es ein guter Punkt, um Anknüpfungspunkte zu finden. Gleichzeitig sind gerade, auch speziell mit unserem neuen Förderantrag für die Förderperiode jetzt, die smarten Quartiere als ein sehr großes Thema identifiziert worden. Dann der Smart Meter Rollout: die Erklärung für die Bevölkerung, was denn Smart Meter bedeutet, wozu er da ist und dass es eben nicht darum geht, jeden auszuspionieren. Sondern dass wir bei diesen volatilen Einspeisern eben besser wissen müssen, wo der Verbrauch ist und dann anreizen können, dass der Verbrauch zum richtigen Zeitpunkt stattfindet mit den in Zukunft smarten Tarifen – das heißt einfach auch: Information als Aufgabe der Smart Grids-Plattform. Und dann natürlich auch: ein Bindeglied zur Politik zu sein – dass nicht jedes Unternehmen, jede Forschungseinrichtung separat auf die Ministerien zugeht, sondern dass Meinungen gebündelt werden. Das ist eben auch eine Position. Und dann: Ein sehr großer Erfolg war eben das Bündeln von vielen Mitgliedern in einen Antrag zum „C/sells“-Projekt. Das war im Rahmen der „Schaufenster intelligente Energien“ vom Wirtschaftsministerium ausgeschrieben. Ein großer Projektantrag mit einem Projekt, das jetzt bis Ende des Jahres läuft und das sehr viele Partner aus verschiedenen Bereichen – Übertragungsnetzbetreiber, Verteilnetzbetreiber, Anschlussnetzbetreiber – zusammengebracht hat, die eigentlich verschiedene Geschäftsmodelle haben, die aber auch ein Energiesystem betreiben müssen. Die vielleicht gar nicht so oft so intensiv zusammengearbeitet hätten und jetzt sehr intelligente Möglichkeiten finden, wie Datentransfers und so weiter funktionieren. Das heißt, da sind viele Leute zusammengekommen und das ist definitiv nicht nur in dem Projekt wichtig, sondern eben auch in so einer Plattform.

Miriam Eisinger: Das heißt, die Vernetzung der Mitglieder untereinander ist ein ganz großer Punkt. Dann auch mit der Politik, haben Sie angesprochen. Dann kann man intern mitarbeiten in verschiedenen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Projekten. Und letztlich macht die Smart Grids-Plattform ja vor allem auch Öffentlichkeitsarbeit, von der die Mitglieder profitieren. Sehr schön. Jetzt sind Sie weiterhin – wie bereits erwähnt – der Sachgebietsleiter Photovoltaik am ZSW und stellvertretender Geschäftsführer des Solar Cluster Baden-Württemberg. Viel zu tun also. Für uns noch mal so ein kleiner Einblick: Womit beschäftigen Sie sich denn in diesen beiden Spitzenpositionen?

Dr. Jann Binder: Na gut, ich hatte tatsächlich, nach zwanzig Jahren Entwicklungsarbeit in der Telekommunikationsbranche im Projektmanagement, die Gelegenheit vor zehn Jahren ans ZSW zu wechseln und dort das Themenfeld „Netzintegration Erneuerbare Energien“ aufzubauen. Und das ist passiert in dem Fachbereich Photovoltaik: Module, Systeme, Anwendungen. Das heißt zunächst einmal war es Thema, Photovoltaik in die Netze zu integrieren mit den bekannten stationären Speichern und so weiter. Aber im Großen gedacht ist das natürlich insgesamt nicht nur eine Integration allein von der Photovoltaik in die Netze, sondern von allen Erneuerbaren zusammen. Und da hat ja gerade auch Wind und Sonne ein schönes Zusammenspiel. Sehr oft, wenn keine Sonne da ist, haben wir Wind und umgekehrt. Sehr orthogonal, die zwei. Es gibt natürlich dann auch die Windflauten im Winter, aber es ist tatsächlich so: Wenn wir das Energiesystem richtig aufbauen, könnten wir zu 80 Prozent der Zeit in Deutschland – in der glücklichen Lage sind wir – direkt ohne Zwischenspeicherung aus Sonne und Wind unsere Energie beziehen. Und das ist etwas, das eben auch gemanagt werden muss. Weil da wird es Zeiten der Überproduktion geben. Da wird es Zeiten geben, in denen man zwischenspeichern muss. Da wird es Zeiten geben, in denen man dann eben auch Langfristspeicher braucht und so weiter. Und dieses Thema aufzuarbeiten ist, was ich im ZSW tue. Und dann ergab sich vor acht Jahren auch noch einmal die Chance, vom Umweltministerium auch wieder angeregt – das muss man schon sagen, die haben sich sehr viele Gedanken gemacht –, diesen Arbeitskreis Photovoltaik zu nutzen und anzuregen, den Verein Solar Cluster Baden-Württemberg zu gründen. Das hatte ich aufgegriffen, mit anderen. Das macht jetzt aber hauptamtlich – damals hatte das der Carsten Tschamber und heute Franz Pöter als Aufgabe und ich bin einfach noch ein bisschen als Back-up-Urlaubsvertretung, aber immer noch mit dem Herz dabei. Photovoltaik als eins der mittlerweile günstigsten Erzeugungsformen.

Miriam Eisinger: Ja, sehr gut. Viele Themen und viel Hintergrund haben Sie jetzt in wenige Minuten verpackt. Ich möchte noch mal ganz kurz an der Forschungstätigkeit ansetzen. Was würden Sie denn ganz prinzipiell sagen, welchen Beitrag können Wissenschaft und Forschung für die Energiewende leisten?

Dr. Jann Binder: Ja, wichtig ist natürlich immer, bei diesen Technologien auch weiterhin die Kosten zu senken. Also günstige PV-Module sind gut, die Windräder immer größer zu bauen, die Windräder vielleicht auch so zu steuern, dass sie auf Windstöße besser reagieren, dass sie eventuell sogar erkennen, wenn Vögel kommen. Das heißt, da gibt es natürlich nach wie vor Forschungsthemen. Kompaktere Batteriespeicher. Aber man darf jetzt nicht sagen, technologische Entwicklung wäre noch notwendig, um in die Energiewende einzusteigen. Und das wird manchmal noch getan. Deswegen möchte ich ganz wesentlich darauf hinweisen, dass die Energiewende schon jetzt, mit den jetzigen Technologien, möglich ist. Nicht umgesetzt wird zum großen Teil, weil fossile Energieträger immer noch subventioniert werden und die Schäden an der Natur, die externen Kosten, in die Kostenermittlung der Energie noch nicht einbezogen werden. Das ist – wie habe ich das vor Kurzem gehört? – wenn man zehn Kilo Wasser von Meeresniveau auf den Himalaya raufbringt, dann ist der Energieaufwand ein Viertel Kilowatt. Das sind an der Börse weniger als zwei Cent. Das ist einfach viel zu billig. Energie ist viel zu billig. Und wir dürfen einfach nicht warten. Das heißt, wir müssen einfach jetzt loslegen. So wie bei Corona, da war Warten auch sehr teuer oder sehr kostspielig in Leben und Gesundheit. Wir müssen einfach jetzt sofort loslegen, sonst haben wir ein großes Problem

Miriam Eisinger: Das heißt, die Wissenschaft hat eigentlich schon gut vorgearbeitet. Wir wissen auch schon seit Langem, was nötig ist, vor allem aber auch, was möglich ist und die Technologien sind größtenteils da. Die Politik muss vielleicht hier und da noch ein bisschen ihren Job machen. Zusätzlich kann die Digitalisierung des Energiesystems ein wichtiger Schlüssel sein. Richtig?

Dr. Jann Binder: Richtig, ja. Es ist tatsächlich so – und jetzt kommen wir wieder auf den Smart Grids-Aspekt zurück – tatsächlich ist es so: Ohne Digitalisierung wäre es nicht gelungen, die volatilen Einspeiser so ins Netz zu bekommen. Da gibt es so ein System – es wird bei Inselnetzen verwendet –, dass ich an der Netzfrequenz erkenne, wie meine Einspeise- und Lastsummierung ist. Also, dass ich praktisch sehe, wann vielleicht zu wenig Last da ist oder zu viel Einspeisung und dann an der Netzfrequenz das mache, ohne digital zu sein. Das kann ich automatisch machen. Das Problem ist aber: Wenn ich Märkte entwickeln muss, um Speicher zum Beispiel zahlbar zu machen, dann muss ich auch Bezahlvorgänge irgendwo in kleinere Einheiten runterbrechen und ich muss die Möglichkeit geben, dass sich da Märkte entwickeln. Und das geht eigentlich nur dann, wenn ich detailliert zähle, wenn ich Anreizsignale sende, wenn ich Posten aushandle. Am Ende, wenn ich virtuelle Kraftwerke betreibe, die dann tatsächlich auch diese Fluktuation der Einspeiser abbilden auf eine geeignete Last- und Speicherverwendung. Und da ist die Digitalisierung wirklich ein großes Asset. Und sie ist auch tatsächlich benötigt, also ohne die geht’s nicht. Und da kommen die Smart Grids eben ins Spiel.

Miriam Eisinger: Ein weiteres großes Thema auch in dem Zusammenhang – Sie haben es gerade gesagt –: Speicher. Und dabei, was gerade auch viel diskutiert wird, das Schlüsselthema Wasserstoff. Jetzt freuen wir uns alle schon sehr auf nächste Woche – den 14. Oktober – da finden nämlich die Smart Grids-Gespräche zum Thema Wasserstoff statt. Sie sind bei der Veranstaltung auch sehr involviert. Und, um noch einmal an den thematischen Rahmen anzuknüpfen: Ihrer Meinung nach, welche Bedeutung hat das Thema Wasserstoff für die Energiewende?

Dr. Jann Binder: Ja, wir bekommen ja ein Energiesystem, das nicht mehr aus fossilen Kraftstoffen, also aus Feststoffen – Erdöl, Gas – betrieben wird, sondern wir ersetzen all diese chemischen Speicher durch Strom. Und den Strom müssen wir aber für Windflauten auch mal zwischenspeichern und wir müssen ihn auch zwischenspeichern für Mobilität. Das heißt: Wir brauchen auch gespeicherte Energie. Und da ist natürlich chemisch gespeicherte Energie prädestiniert, weil sie sehr kompakt gespeichert werden kann. Und der Wasserstoff ist natürlich der erste, der entsteht, wenn ich aus Strom über eine Wasserelektrolyse einen chemischen Speicher herstelle. Das heißt, der ist auch derjenige, der mit dem geringsten Verlust erzeugt werden kann. Jedes Mal, wenn ich ein Stück weitergehe, noch mal ein Kohlenstoffatom anlagere, um auf Methan zu kommen, oder eine OH-Kette, um auf Methanol zu kommen und flüssige Kraftstoffe, da habe ich weitere Verluste. Das heißt, hier ist der Wasserstoff natürlich schon ein erstes Element und die Frage ist: Wie kann ich ihn nutzbar machen? Ist es möglich, eine Wasserstoffwirtschaft zu erzeugen, die, mit wenig Verlusten sozusagen, aus elektrischem Strom chemischen Speicher erzeugt. Insofern ist das ganz wichtig, sich mit Wasserstoff zu beschäftigen. Das macht die Politik schon ganz richtig, schon jetzt Wasserstoffinitiativen ins Leben zu rufen und Speicherung in den Vordergrund zu stellen. Die Frage ist natürlich, ob der Wasserstoff bei uns am Ende dann in dem vollen Umfang, wie wir ihn brauchen, hergestellt werden kann, oder ob das das Ende ist? Ob vielleicht auch Methan oder erneuerbares Benzin erzeugt wird? Vielleicht in Standorten wie Australien oder Chile, wo dauernd die Sonne scheint, in der Atacama-Wüste und wo der Wind auch vom kalten Pazifik angetrieben wird. Wo ich also eine sehr hohe Volllaststundenzahl für Elektrolyseanlagen und auch weitere Verarbeitung bekomme. Kann schon sein, dass wir den auch importieren, bis zu einem gewissen Grad. Aber allein die Technik zu entwickeln, auch in Deutschland, dass wir als Hochtechnologie-Land das eben auch bedienen können, ist schon wichtig. Insofern ja, Wasserstoff ist für uns wichtig und es ist ja wie bei der Magnetschwebebahn: Wenn man die Technologien nicht auch im Land einsetzt, ist das immer schlecht. Man kann dann praktisch kein Beispiel vorweisen. Insofern ist es auch gut, Projekte zu haben und es soll ja auch Thema der Smart Grids-Gespräche sein, wo wir einfach mal vorstellen: Was ist denn hier machbar, wenn wir Wasserstoff in Deutschland herstellen?

Miriam Eisinger: Sehr spannend und sehr, sehr relevant, das Thema Wasserstoff. Ich bin schon sehr gespannt auf die Diskussion nächste Woche. Und jetzt vielleicht zum Abschluss: Wenn Sie vielleicht für sich noch einmal kurz Bilanz ziehen, was bedeutet denn die Energiewende für Sie ganz persönlich?

Dr. Jann Binder: Ja, ich freue mich, dass ich jetzt schon zehn Jahre – am ersten Oktober hatte ich mein Jubiläum beim ZSW – zum Thema Energiewende arbeiten kann und darf. Es ist sehr bedenklich, dass schon so viel Zeit verloren wurde, also nicht nur für mich persönlich, sondern für die Energiewende insgesamt. Professor Rahmstorf hat bei dem Festvortrag im Landes-PV-Symposium ganz am Anfang des Monats die Zahl in den Raum geworfen, dass, wenn wir schon 2000 angefangen hätten, die CO2-Reduktion in Angriff zu nehmen, um unser Budget nicht zu verbrauchen, das wir noch haben, um innerhalb der 1,5-Grad-Temperaturerhöhung zu bleiben und das Paris-Ziel zu erfüllen, dann wären das ab 2000 vier Prozent CO2-Reduktion pro Jahr gewesen. Leider haben wir 20 Jahre nichts gemacht und müssen jetzt mit 18 Prozent pro Jahr arbeiten. Das ist fast unmöglich. Das heißt, es ist wirklich schon nach zwölf und wir müssen alles tun, dass der Planet noch in einem einigermaßen lebenswerten Zustand hinterlassen wird für die folgenden Generationen. Das heißt, da dürfen wir nicht Halt machen. Und ich finde es sehr wichtig, sehr schön, dass die junge Generation auf die Straße geht und der Politik sagt, wo es langgeht. Und mit Corona haben wir jetzt auch festgestellt: Es geht einiges. Und mit Corona haben wir auch festgestellt: Warten kostet nur. Es ist teuer. Und das haben viele vorher schon gesagt. Warten, auch bei Erneuerbaren Energien, kostet einfach. Aber ich bin froh, an der Energiewende mitarbeiten zu können, oder an den Technologien und Ideen.

Miriam Eisinger: Ja, es ist nach zwölf und mit diesem wirklich wichtigen Appell gelangen wir auch schon ans Ende unserer Podcast-Folge. Herr Dr. Binder, ganz herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

Dr. Jann Binder: Vielen Dank auch von meiner Seite. War ein angenehmes Gespräch.

Miriam Eisinger: Vielen Dank. Und wenn Sie, liebe Zuhörer, möchten, dann hören wir uns auch wieder bei der nächsten Folge von „Intelligent vernetzt – dem Energie-Podcast der Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg“.