Rückblick: The smarter E Europe 2026 in München
Vom 20. bis 22. Mai 2026 fand auch dieses Jahr die Smarter E Europe in München statt. Auch wir waren wieder vor Ort, um die neuesten Entwicklungen und Trends live mitzuerleben.
Die Smarter E: Plattform für Innovation und Austausch
Die Smarter E Europe 2026 vereinte erneut die vier Fachmessen Intersolar Europe, Electrical Energy Storage Europe, Power2Drive Europe und EM-Power Europe. Mit über 2.650 Ausstellern aus 52 Ländern und mehr als 105.000 Besuchern festigte sie ihren Status als zentrale Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Energiebranche.
Die Schwerpunktthemen umfassten erneuerbare Energien, Dezentralisierung, Digitalisierung sowie integrierte Lösungen für die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Präsentiert wurden innovative und marktreife Produkte wie virtuelle Kraftwerke, intelligente Netz- und Laststeuerung, smarte Ladelösungen oder digitale Plattformen, zur transparenten und flexiblen Steuerung.
Unsere Mitglieder mittendrin
Auch viele unserer Mitgliedsunternehmen waren auf der Messe vertreten (Siehe Fotos). Besonders erfreulich war zu beobachten, wie neue Projekte und Produkte unserer Mitglieder marktreif werden und zunehmend neue Märkte und Zielgruppen erschließen. Ob am Gemeinschaftsstand von THE LÄND oder an den eigenen Ausstellungsflächen – überall wurde der aktuell hohe Transformationsbedarf der Branche deutlich.
Internationale Präsenz und Diversifizierung
Die Messe zeigte eine zunehmende Diversifizierung der Herstellerländer. Neben der weiterhin starken Präsenz asiatischer, insbesondere chinesischer Anbieter, waren europäische Hersteller – darunter viele deutsche Unternehmen – vertreten. Besonders auffällig war die Innovationskraft aus Deutschland und Europa, die trotz Abhängigkeiten von internationalen Lieferketten eigene Akzente setzte. Die Nachfrage nach Informationsgesprächen und Austauschmöglichkeiten war insbesondere bei den deutschen und europäischen Herstellern groß.
Fokus auf Qualität und Langlebigkeit
Neben reinen Komponentenerstellern ist ein gestiegenes Interesse an damit verbundenen Dienstleistungen zu beobachten, die sowohl Effizienz als auch Langlebigkeit der Anlagen erhöhen sollen. Hierunter fallen etwa die Reinigung von Solarflächen durch innovative Lösungsansätze oder eine ressourcenschonende Steuerung der Anlagen. Auch deutsche PV-Firmen präsentierten sich mit umfassenden Lösungen und unterstrichen die Bedeutung von lokaler Wertschöpfung und Qualitätssicherung.
Resilienz und Zukunftsfähigkeit
Das Thema Resilienz findet in den letzten Jahren zunehmend Beachtung, was sich auch bei der Smarter E zeigte: Themen wie Cybersicherheit, Netzstabilität, die Absicherung kritischer Infrastrukturen waren omnipräsent. Die Diskussionen zeigten, dass ein gestiegenes Bewusstsein für die Notwendigkeit von Resilienz sichernden Maßnahmen zu beobachten ist, aber die konkrete Umsetzung vielerorts noch am Anfang steht. Hier leisten Startups und innovative Lösungen etablierter Unternehmen bereits einen wichtigen Beitrag.
Fazit: Gemeinsam die Energiewende gestalten
Die Smarter E Europe 2026 hat einmal mehr gezeigt: Die Energiewirtschaft befindet sich in einer umfassenden Transformationsphase und es drängen viele innovative Lösungen auf den Markt. Die technologischen Lösungen sind also vorhanden und oftmals bereits wirtschaftlich umsetzbar, doch politische Rahmenbedingungen und regulatorische Unsicherheiten bleiben oftmals ein Hemmnis. Durch neue, vielfältige Kooperationen werden die sich entwickelnden Geschäftsfelder zukunftssicher aufgestellt. Der Transformationswille in der gesamten Energiebranche war auf der Messe spürbar, was Mut macht für alle kommenden Herausforderungen.